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Auch ältere Damen könne Flausen im Kopf haben. Und Liselotte ist so
eine. Sie hat sich fest vorgenommen, die Welt mit einem
außergewöhnlichen Konzertauftritt zu beglücken. Das Konzert ist nur zu
hören, wenn man sich vorher die Ohren zuhält. Dabei ist Liselotte
furchtbar altmodisch, arbeitet nur mit einfachsten Gegenständen. In eine
Wäschespinne hängt sie ihr Instrumentarium: Gabeln, Schöpflöffel,
Besteck, Küchenroste ... . Alle Zuhörer sind mit dieser orchestralen
Installation direkt über Wollfäden verbunden. Die Enden der Wollfäden
werden um die Zeigefinger gewickelt, mit denen wiederum müssen sich die
Konzertbesucher die Ohren zuhalten. Ein ungewöhnlicher Zustand,
zugegebenermaßen, das Ergebnis ist dafür umso erstaunlicher: ein
unvergessliches, eindrucksvolles Klangerlebnis der ganz besonderen Art.
Kirchenglocken sind nichts dagegen.
Walkact: Neben der Wäschespinneninstallation gibt es
auch eine mobile Walkactvariante mit Regenschirm im Programm, die sich
auch bei schlechtem Wetter spielen lässt. Die Programme sind auch
kombinierbar. |



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