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Sinfonia di vetro

Ob klassische Originalwerke für Glasharmonika, Musicalmelodien oder Musikinterpretationen der verschiedensten Epochen, das Ensemble „Sinfonia di vetro“ hat für jeden Anlass das passende Repertoire. Bis zu acht Musiker können ebenso viele verschiedene Glasinstrumente spielen, darunter eine Glasharmonika, ein Gläserspiel (Glasharfe), ein Verrophon und ein Euphon. Aus diesem Zusammenspiel ergibt sich eine faszinierende Klangkombination, die dieses Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis werden läßt. Darüber hinaus gibt es auch einige Projekte, an denen Solisten beteiligt. Das neueste ist das „Crystal Project“, eine Koproduktion mit Kathy Kelly von der Kelly Family. Jazz und Tango stehen dabei im Mittelpunkt.

Je nach Anlass und Bedarf können wir für Sie das passende Ensemble zusammenstellen, sei es für eine Ausstellungseröffnung, einen Handwerkermarkt, bei dem auch der Instrumentenbau gezeigt wird, einem klassischen Konzert bis hin zu Opernproduktionen.

Sinfonia di vetro


Instrumente:

Die Glasharmonika:

Die Glasharmonika wurde 1761 von Benjamin Franklin während seines Aufenthaltes in London erfunden und von ihm selbst „Armonica“ genannt. Er wollte durch die Anordnung der Glasschalen auf einer horizontal rotierenden Achse das mehrstimmige Spiel erreichen. Neben dem mehrstimmigen Spiel erlaubt sie auch ein dynamisch differenziertes Spiel. Hinzu kommt ihr einzigartiger Klang, der sie rasch zu einem beliebten Konzertinstrument werden ließ. Mozart und seine Zeitgenossen bezogen sie beispielsweise in über 500 überlieferte Werke mit ein.

Das Glasklavier:

Das Glasklavier wurde 1865 von Georges Bachmann unter dem Namen Piano-Harmonica entscheidend verbessert und mit einem Tonumfang von fünf Oktaven zu einem Orchester- und Soloinstrument als Vorläufer der Celesta ausgebaut. Er verwendete abgestimmte Glasplatten, die mit Hilfe der damals üblichen Klaviermechanik zum Klingen gebracht wurden. Besonders Gioacchino Rossini und Franz Liszt spielten und schätzten die Piano-Harmonica, deren Vorläufer schon von Wolfgang Amadeus Mozart als Glockenspiel in seiner Oper „Die Zauberflöte“ verwendet wurde.

Das Euphon:

Das Euphon ist das Bassinstrument der „Sinfonia di vetro“. Es wrude 1790 von E.F.F. Chladni erfunden und besonders von E.T.A. Hoffmann geschätzt. Der Ton wird durch das Reiben von Glasstäben erzeugt, die mit Metallstäben beziehungsweise Saiten verbunden sind.

Das Verrophon:

Ein Verrophon stellt mit seiner überraschenden Klangstärke und seiner Präzisen Tonansprache ein besseres Pendant zu modernen Orchesterinstrumenten dar, als die zart klingende historische Glasharmonika. Verrophone werden auch bereits in vielen Bereichen der zeitgenössischen Musik eingesetzt.

Sinfonia di vetro


Repertoire:

Oper / Orchester (Auszug)

  • Gaetano. Donizetti: „Lucia di Lammermoor“
  • Richard Strauss: “Frau ohne Schatten”
  • Carl Maria von Weber: Adagio und Rondo
  • Camille Saint-Saens: „Karneval der Tiere“
  • Johann A. Hasse: Kantate „L'armonica“
  • Peter I. Tschaikowsky: Glasharmonikapart in der ursprünglichen Instrumentalisierung zum Nussknacker-Ballett
  • Fred Schnaubelt: Concertino
  • Bernd A. Zimmermann: Glaspart im Cellokonzert

Kammermusik

  • Wolfgang Amadeus. Mozart, Ludwig van Beethoven, Carl Philipp Emanuel Bach,
  • Johann Christan Bach, Johann G. Naumann, Johann F. Reichardt
  • Sonderprojekte
  • Franz Schubert: „Winterreise“
  • Johann Sebastian Bach: „Die Kunst der Fuge“

Von der Renaissance bis zur Moderne für Glas-Duo / Trio / Quartett:

  • Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Franz Schubert, Robert Schumann, Frederic Chopin, Franz Liszt, Johannes Brahms, Erik Satie und Claude Debussy

Sinfonia di vetro

Sinfonia di vetro


Referenzen:

  • Salzburger Festspiele, Bayrisches Nationaltheater München, Bayrische Staatsoper München, Opernfestspiele München, Semperoper Dresden, Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker
 

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